Everest Lodge Trekking, optional mit Lobuche East Besteigung
Die grandiose Bergwelt des Everest-Gebiets, mit Gokyo Ri und Kala Patar
Nächster Termin
Facts
inkl. 3% Frühbucherrabatt

Schönes Trekking gestaltet die Akklimatisationsphase spannend
Spektakulärer Flug von Kathmandu nach Lhasa
Die Aussicht vom North Col auf den höchsten Berg der Welt ist spektakulär.
Basislager mit höchstem Komfort
Gemeinsam unterwegs mit der KP Everest Nord Expedition.
Kulturelle Höhepunkte in Tibet danke Anreise über Lhasa
Wir nähern uns dem “Mythos Everest“ mit einem sehr schönen Akklimatisationstrekking im nepalesischen Langtang-Tal und der anschliessenden Anreise über Lhasa an. Tibet, die Wiege des Buddhismus, gilt auch als das Dach der Welt. Noch immer gibt es im viele Tempel und Klöster, in denen Lama-Mönche als Mystiker und Naturärzte leben. Der gewöhnliche Tibeter ist aber vor allem Nomade, ein Hirte der Steppe, der mit seinen Tieren den wechselnden Weidegründen folgt. So stimmen wir uns mit den kulturellen Highlights auf unser finales Ziel, dem North Col ein und bieten die bestmögliche Akklimatisation. Die Besteigung des North Col ist ein aussergewöhnliches Erlebnis, dass wir mit den Mount Everest Aspiranten teilen. Den atmenberaubenden Blick von 7000 m Höhe auf die Himalaya Riesen und das tibetische Hochland vergessen wir nicht wieder so schnell.
1. Tag: Flug nach Kathmandu
2.–3. Tag: Ankunft in Kathmandu und letzte Vorbereitungen
Nach unserer Ankunft in Kathmandu beziehen wir ein Hotel in unmittelbarer Nähe vom Thamel. In den kommenden 1.5 Tagen steht das Expeditionsbreefing an und wir kümmern uns um die Beantragung des Tibet-Visums bei der chinesischen Botschaft. Dazwischen finden wir die Zeit, um die Stadt zu besichtigen. Kathmandu ist eine lebendige, faszinierende Stadt mit vielen Facetten: von den bunten Souvenirshops des Thamel über die Gemüsemärkte zu den grossen, religiösen Sehenswürdigkeiten wie das hinduistische Pashupatinath oder die buddhistische Stupa Bodnath - ein Ort, an dem man gerne stundenlang verweilt. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Kathmandu - Syabrubesi (1530 m)
Gleich zu Beginn folgt einer der wichtigsten Teile einer Mount Everest Besteigung: die Akklimatisation. Sie ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Diese gestalten wir mit einem sehr schönen und interessanten Trekking im Langtang. Dafür brechen wir früh in Kathmandu auf und fahren, anfangs durch eher flaches Gelände nach Trishuli Bazar, dem Handelszentrum der Region. Ab hier wird das Tal zunehmend enger und die Strasse windet sich steil in die Höhe. Nach einer anspruchsvollen Fahrt erreichen wir schliesslich Syabrubesi den Ausgangspunkt unseres Trekkings. Wir übernachten in einem kleinen, feinen Hotel.
5. Tag: Syabrubesi - Lama Hotel (2460 m)
Nach der gestrigen Autofahrt starten wir heute voller Vorfreude in unser Trekkingabenteuer. Eine Hängebrücke führt uns über den Bhote-Koshi-Fluss, bevor wir den stetig ansteigenden Pfad hinauf nach Surka in Angriff nehmen. Der Weg schlängelt sich durch dichte, grüne Wälder. Mit etwas Glück entdecken wir Languraffen in den Baumwipfeln, bunte Vögel oder beeindruckend grosse Schmetterlinge. In dieser Gegend sind sogar seltene Tiere wie der scheue Rote Panda oder der Himalaya-Schwarzbär heimisch. Eine Sichtung wäre ein echtes Highlight, aber sehr selten. Übernachtung in der Lodge. Gehzeit: 6 Stunden, Aufstieg: 1000hm, Abstieg: 50hm.
6. Tag: Lama Hotel - Langtang Village (3450 m)
Durch wunderschöne Eichen-, Ahorn- und Rhododendronwälder steigen wir weiter auf. Dabei eröffnet sich immer wieder ein eindrucksvoller Blick auf den über 7200 Meter hohen Langtang Lirung. Hinter der Siedlung Ghodatabela öffnet sich das Tal zunehmend und der Weg wird flacher. Am Nachmittag erreichen wir das, nach dem verherenden Erdbeben 2015, neu aufgebaute Dorf Langtang. Ein feines Apero in der Lodge rundet den langen, abwechslungsreichen Trekkingtag ab. Gehzeit: 5.5 Stunden, Aufstieg: 1000hm.
7. Tag: Langtang Village - Kyanjin Gompa (3870 m)
Vorbei an fotogenen Stubas und wasserbetriebenen Gebetsmühlen erreichen wir das Kloster Kyanjin Gompa. Die Landschaft ist nun bereits deutlich karger als noch vor 3 Tagen und wir fühlen uns bereits ein wenig als wären wir schon im Tibet. Dank der kurzen Tagesetappe können wir unserem Körper Zeit zur Akklimatisation gönnen und haben zudem die Zeit, um die Umgebung in Ruhe zu geniessen und auch einen Einblick in die lokale Kultur zu gewinnen. Gehzeit: 3 Stunden, Aufstieg: 400hm.
8. Tag: Cherko Ri (4890 m)
Gutes Wetter vorausgesetzt steht uns heute ein eindrucksvoller Tag bevor. Umgeben von mächtigen Bergen zählt das Langtang-Tal nicht umsonst zu den eindrucksvollsten Hochtälern Nepals. Unser Ziel, der 4890 m hohe Cherko Ri, bietet nämlich ein atemberaubender Rundblick über das Langtang-Tal. Nach dem wohlverdienten Gipfelrast steigen wir wieder ab und kehren zur uns bereits bekannten Kyanjin Gompa Lodge zurück. Gehzeit: 7 Stunden, Aufstieg: 1150hm, Abstieg: 1150hm.
9. Tag: Kyanjin Gompa - Yala Peak Basecamp (4600 m)
Ein abwechslungsreicher Tag führt uns zum Basislager des Yala Peak. Unterwegs geniessen wir immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel des Langtang, allen voran auf den Langtang Lirung, den Dorje Lakpa und den Ganesh Himal. Das Basislager selbst liegt inmitten einer rauen, wilden Berglandschaft und bietet einen einzigartigen Aussichtspunkt auf die imposante Nordflanke unseres Zieles von morgen, den Yala Peak. Gehzeit: 6 Stunden, Aufstieg: 820hm.
10. Tag: Yala Peak Basecamp - Yala Peak (5500 m) - Kyanjin Gompa
Die Mühen des Aufstiegs zum Gipfel sind dank des spektakulären 360° Panorama bald vergessen. Besonders der Blick zur 8027 m hohen Shisha Pangma ist einmalig! Der anschliessende Abstieg führt uns über den uns bereits bekannten Weg gleich bis nach Kyanjin Gompa. Gehzeit: 8 Stunden, Aufstieg: 910hm, Abstieg: 1730hm.
11. Tag: Kyanjin Gompa - Rimche
Heute treten wir den Rückmarsch nach Kathmandu an. Entlang des uns schon vertrauten Weges geht es über Langtang bis zum Örtchen Rimche wo wir ein letztes Mal in einer Lodge im Langtang-Tal übernachten. Gehzeit: 6 Stunden, Aufstieg: 50hm, Abstieg: 1450hm.
12. Tag: Rimche - Kathamandu
Es geht zurück nach Kathmandu. Von Rimche aus wandern wir zurück nach Syabrubesi. Der Abstieg bietet nochmals beeindruckende Ausblicke auf die sattgrünen Hügel und die majestätischen Gipfel des Himalayas. Ein wunderbarer Abschluss der Trekkingreise. In Syabrubesi wartet bereits unser privater Jeep der uns zurück nach Kathmandu bringt. Mit dem sehr schönen und abwechslungsreichen, 9 Tage dauernden Langtang-Trekking schliessen wir die Phase 1 unser Akklimatisation ab. Gehzeit: 3 Stunden, Abstieg: 1050hm.
13. Tag: Flug Kathmandu - Lhasa (3600 m)
Nach einer langen erholsamen Nacht machen wir uns auf zum Flughafen und ein spektakulärer Flug über den Himalaya bringt uns nach Lhasa. Der Flughafen befindet sich in Gonggar, rund 45 km von der Stadt entfernt. Nach dem Transfer zu unserem Hotel in der Nähe des Potala-Palastes, beziehen wir unsere Zimmer. Nach wie vor lassen wir unserem Körper Zeit damit er sich weiter an die Höhe adaptieren kann. Nach 9 Tagen “Aktiver Höhenakklimatisation“ stehen die bevorstehenden 4 Tage, bis wir im Everest Basislager ankommen, im Zeichen der “Passiven Höhenakklimatisation“. Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass dieses Vorgehen einen äusserst positiven Effekt auf den Körper hat.
14. Tag: Lhasa
Lhasa ist das religiöse, politische und wirtschaftliche Zentrum Tibets. Die Stadt liegt in einem Hochgebirgstal am nördlichen Ufer des Kyi Chu Flusses. Die Geschichte Lhasas, auf tibetisch “Götterort“, geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt, sowie der Potala-Palast gegründet. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatso, dem fünften Dalai Lama, auf dem “Roten Hügel“ neu erbaut und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrössert. Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit, um diese bedeutenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
15. Tag: Lhasa - Shigatse (3977 m)
Eine abwechslungsreiche Fahrt führt uns durch eine teilweise unwirklich erscheinende Landschaft. Wir nehmen uns immer wieder Zeit für kleine Zwischenstopps, um diese fotografisch zu erfassen. In Shigatse, dass wir in der Regel um die Mittagsstunden erreichen, beziehen wir zuerst unser Hotel. Anschliessend besichtigen wir zu Fuss die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran den Thashilumpo-Tempel. Es ist der Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus. Sofern möglich, besuchen wir auch die 1363 erbaute Samzhuzê Festung, die seit ihrem Wiederaufbau ein Museum über die antike Kultur der Stadt beheimatet.
16. Tag: Shigatse - Tingri (4348 m)
Unsere Fahrt durch die tibetische Hochebene geht weiter, heute über knapp 300 km nach Tingri, einem kleinen Städtchen am Friendship Highway (so heisst die Autobahn, die Lhasa mit Nepal verbindet). Tingri, dass eine schöne Sicht zum 8188 m hohen Cho Oyu bietet, ist das Tor zum Qomolangma (tibetischer Name des Mount Everest) Nationalpark.
17. Tag: Thingri - Everest Basislager (5150 m)
Heute verlassen wir die Hauptverbindung Lhasa-Kathmandu. Für kurze Zeit folgen wir dem Arun-Fluss bis ins berühmte Dorf Rongbuk. Von hier hat man einen überwältigenden Ausblick und somit steigert sich die Vorfreude auf den Everest noch zusätzlich. Nach der einstündigen Weiterfahrt erreichen wir, mittlerweile bereits gut für diese Höhe akklimatisiert, das chinesische Basislager des Everest.
18.-25. Tag: Besteigung des Everest North Col (7020 m)
Mit einem Zeitfenster von 8 Tagen ab dem Basislager bietet K&P genügend Zeit um, einerseits den North Col erfolgreich zu besteigen und andererseits einen tiefen Einblick in die Komplexität einer Everest Expedition zu erhalten.
Da es den Rahmen dieses Detailprogrammes sprengen würde, auf alle Punkte dieser Expedition einzugehen werden daher nur die wichtigsten Abschnitte hervorgehoben.
Everest Basislager (5150 m) - Advanced Basecamp (6400 m)
Das Advanced Basecamp (ABC) erreichen wir, von Yaks begleitet, in zwei Tagen zuerst dem Rongbuk-, dann dem East Rongbuk-Gletscher folgend. Der Fussmarsch in das vorgeschobene Basislager (ABC), das am Fuss des Chang La liegt, ist mit Sicherheit eines der spektakulärsten Trekking in der eindrücklichen Bergwelt Tibets. Dabei ist die Distanz von 25 km nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund werden wir unterwegs ein Intermediate Camp mit fester Küche einrichten.
Advanced Basecamp - North Col (7020 m)
Sicherlich unternehmen wir noch die eine oder andere Wanderung im Umkreis des ABC’s um unsere Akklimatisation zu vervollständigen. Die anschliessende, eigentliche Besteigung führt dann ab dem ABC auf der mit Fixseilen gesicherten Route. Anfänglich geht es in einfachem Gelände über den Dong Rongpu-Gletscher, an den Fuss des Aufschwunges, der auf den North Col führt. Hier wird das Gelände steiler. An Fixseilen gesichert, gelangen wir zu einem riesigen Serac dessen Überwindung die eigentliche Schlüsselstelle auf dem Weg hinauf zum North Col ist. Je nach Verhältnissen variiert der ca. 20 m hohe Aufschwung von 35° bis 50°. Nach der Überwindung dieses Hindernisses geht es wieder einfacher, aber immer noch an Fixseilen gesichert, weiter bis kurz unter den North Col. Ein letzter Aufschwung mit einer Steilheit von rund 35° und nach wenigen Metern erreichen wir den North Col. Der Weitblick lässt die dünne Luft vergessen! Nepal auf der einen, Tibet auf der anderen Seite liegen uns zu Füssen und über uns thront der Gipfel des Mount Everest! Der Abstieg zurück zum ABC Camp erfolgt über die Aufstiegsroute. Einmal zurück im ABC geniessen wir den Blick hinauf zum North Col und können so die vollbrachte Leistung Revue passieren lassen.
26. Tag: Advanced Basecamp - Everest Basislager
Spätestens am 26 Tag heisst es sich zu erabschieden. Den Gipfelaspiranten wünschen wir viel Glück für den anstehenden Summit-Phush und die Landschaft saugen wir ein letztes Mal auf. Über den uns bekannten Weg steigen wir ins Everest Basislager, auch Fahrerlager genannt, ab wo wir ein letztes Mal im zelt übernachten.
27.-28. Tag: Everest Basislage - Kathmandu
Wir fahren an die chinesisch-nepalesische Grenze. In Kyrong, der Grenzstadt, beziehen wir in einem einfacheren Hotel unsere Zimmer. Am Folgetag überschreiten wir am frühen Morgen die Grenze und unser Kreis beginnt sich zu schliessen. Durch das Langtang-Tal fahren wir hinunter nach Kathmandu wo wir uns am späteren Nachmittag am Swimming Pool des uns bereits bekannten Hotels von den Reisestrapazen erholen.
29. Tag: Sightseeing Kathmandu
Wir besuchen heute das grösste hinduistische Heiligtum in Nepal, Pashupatinath am Bagmati-Fluss, an dessen Ufer an den Arya Ghats feierliche Leichenverbrennungen stattfinden. Danach fahren wir zum buddhistischen Zentrum von Kathmandu, Bodnath, wo wir die weltberühmte Stupa umrunden. Ein Abstecher nach Thamel bietet noch die letzte Gelegnheit für Souvenirkäufe. Rückflug nach Europa am Abend.
30. / 31. Tag: Rückflug und Ankunft in Europa
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte sorgfältig durchlesen und eine Selbstbewertung durchführen. Aufgrund der für die Expedition erforderlichen Punktezahl ist aus der Selbstbewertung unmissverständlich ablesbar, ob die technischen und konditionellen Anforderungen erfüllt werden. Mit der Anmeldung wird uns die spezifische Expeditionstauglichkeit bestätigt.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der:Die Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft und Toleranz.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von KP abgelehnt.
Die Teilnehmer:innen müssen keine «Superalpinisten» sein, sollten aber über Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können.
Organisation der gesamten Expedition
KP Reisetasche 110 L (wasserabweisend, mit Rollen)
Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten
Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Rabattgutschein zum Materialeinkauf
Flug Kathmandu - Lhasa
Fahrt Everest Basislager - Kyrong - Kathmandu
Besteigungspermit für den North Col
Visa-Support, siehe „Reisedokumente“
Sondervisum für Tibet (Permit)
Eintritte zu den drei bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Lhasas (Potala Palast, Jokhang Tempel und Sera Kloster)
Vollpension ab/bis Kathmandu
5 Halbpension in Kathmandu
5 Hotelnächte (5*Hotel) im Einzelzimmer in Kathmandu
12 Lodge Nächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)
1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager (Boxtent) und Advanced Basecamp
1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen im Intermediate-Camp
Sehr gutes, beheiztes und beleuchtetes Gruppenzelt im Basislager und Advanced Basecamp
Toiletten- und Dusch-Zelte im Basislager und Advanced Basecamp
1 Schlafsack pro Teilnehmer:in im Basislager (auf Wunsch; beim Besprechungstreffen mitteilen)
Schlafmatten im Basislager und im Advanced Basecamp
Fixseile (Anstieg ins North Col)
Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
Internet und E-Mail im Advanced Basecamp
Wetterbericht aus der Schweiz
Im Basislager uneingeschränkt Elektrizität (230V)
Strom aus eigener Solaranlage im Advanced Basecamp
Gepäcktransport mit Yaks bis ins Advanced Basecamp
Grosse Notfallapotheke im Basislager und Advanced Basecamp
Umfangreiche Apotheke während dem Akklimatisationstrekking
Medizinischer Notfall-Sauerstoff am Berg
Rücktransportgebühr für den Müll
Küche: Köche und Küchenhilfen im Basislager, Intermediate-Camp und im Advanced Basecamp
1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter KP Ausrüstung
Begleitoffizier (ein Begleiter der örtlichen Bergsteigerorganisation, der CTMA, ist obligatorisch)
Kulturführer und Übersetzer während der Anreise über Lhasa bis ins Basislager
Stadtführer (englischsprechend) in Kathmandu (Tag 3)
Staatlich geprüfte:r Bergführer:in (bis und mit Tag 25)
Flüge nach/ab Kathmandu
Abendessen in Kathmandu
Versicherungen
Visagebühren für Nepal (90 Tage ca. 125.- USD (vor Ort bar zu bezahlen) Stand 2025
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Bonus für persönlichen Climbing Sherpa am North Col 500.- USD
Trinkgelder für Sherpa-Staff am Everest 300.- USD (Köche, Kitchenboy, etc.)
Trinkgelder für Sherpa-Staff im Langtang 300.- USD (Köche, Kitchenboy, etc.)
Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Hotel- und Lodge Übernachtungen
Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Umbuchungskosten bei Flugänderungen (siehe “Anreise & Treffpunkt)
Flaschensauerstoff:
Bedinngt durch die hervorragender Akklimatisation (siehe “Wissenswertes“) ist für die Besteigung des North Col kein Flaschensauerstoff notwendig. Auf Wunsch kann jedoch Sauerstoff bezogen werden.
Persönlicher Climbing Sherpa
1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer: in ist für die Besteigung des North Col im Pauschalpreis inbegriffen und gewährleistet eine individuelle 1:1 Betreuung.
Allgemein
Als einer der ersten westlichen Veranstalter organisieren und veranstalten KP seit dem Jahr 2000 Expeditionen auf der Everest Nordseite. K&P verfügt europaweit über die grösste Erfahrung am Mount Everest. Das Angebot “Expedition Everest North Col“ bietet die Möglichkeit, den 7020 m hohen North Col zu besteigen und so einen tiefen Einblick in die Organisation eines grossen Unternehmens zu erhalten.
Expeditions-Besprechungstreffen
Bei dieser Expedition findet ein Besprechungstreffen statt. Dabei werden Fragen geklärt und Informationen vermittelt. Beides wichtige Bausteine damit eine Expedition erfolgreich sein kann. Das Besprechungstreffen ist integraler Bestandteil der Expedition. Das Datum wird so früh als möglich, jedoch spätestens bei einem positiven Durchführungsentscheid kommuniziert. Das Treffen findet in der Regel an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. In der Filiale Bern gibt es eine umfassende Expeditionsabteilung. Teilnehmende dieser Expedition erhalten spezielle Einkaufsbedingungen.
Akklimatisationsprogramm
Das KP Akklimatisationsprogramm ist zweigeteilt. Zu Beginn machen wir schönes Trekking ins Langtang-Tal. Während diesem Trekking akklimatisieren wir bis auf die Höhe des Everest Basecamps (Aktive Akklimatisationsphase). Die Phase zwei beinhaltet die Reise durch den Tibet bis ins Basislager (Passive Akklimatisationsphase). Dank diesen zwei Phasen erreichen wir gut akklimatisiert das Basislager und sind, mit dem erreichen des Advanced Basecamp gut für die Besteigung des North Col akklimatisiert. Die Erfahrung zeigt uns klar, dass dieses Vorgehen sowohl auf die Gesundheit der Teilnehmenden wie auch auf die Sicherheit jedes Einzelnen einen positiven Impakt hat. Auf Anfrage bietet KP zur Vorab-Akklimatisation, welche aber mit der beschriebenen 2 Phasen-Akklimatisation nicht notwendig ist, auch Hypoxie-Zelte an.
Klima
Die hohen Himalaya-Ziele sind stark vom Festlandklima des tibetischen Hochplateaus beeinflusst. In der Vor-Monsunzeit kommt mehr feuchte und warme Luft aus dem indischen Subkontinent. Dies hat zur Folge, dass man in grossen Höhen mit Nebel und Niederschlägen rechnen muss. Je nach Intensität der Feuchtigkeit, wirkt sich dies bis nach Tibet aus. KP arbeitet mit den Meteorolgen von Meteotest Bern zusammen. Meteotest liefert uns ab Tag 17 (Ankunft im Everest Basislager) täglich einen detaillierten Wetterbericht und dies bereits seit vielen Jahren. Meteotest ist somit das Unternehmen, das am längsten Wetterberichte für den Mount Everest zur Verfügung stellt. Dies ist ein unglaublich wichtiger Faktor.
Lokale Agentur
KP hat sich, zusammen mit unserem nepalesischen Partner, mit viel Engagement und der damit verbundenen Nachhaltigkeit über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Unsere Mannschaft, bestehend aus nepalesischen Sherpas und einem nepalesischen Küchenteam. Seit Jahren ermöglichen wir unserem Sherpa-Team besuche in der Schweiz. So bilden wir unser Team alpinistisch wie auch in der Küche aus. Regelmässige Besuche vor Ort bürgen für die Qualität.
Infrastruktur, Kommunikation und Elektrizität
Während dem Trekking Langtang übernachten wir in Lodgen. In diesen können wir unsere Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader... jeweils täglich aufladen. Das Everest Basislager wie auch das Advanced Basecamp ist voll ausgestattet. Im Basislager kommt das ganze Team in den Genuss von einem Einzelzelte (Boxtent), ein beheiztes Domzelt als Gemeinschaftsort, Dusch-und Toiletten-Zelte. Auch im Advanced Basecamp haben alle Teilnehmende Einzelzelte. Im Basislager haben wir uneingeschränkt Elektrizität (230V) und es gibt Netzabdeckung durch China Mobile. Wir empfehlen, vor der Abreise ein Datenpaket für China beim jeweiligen Mobilfunk-Anbieter zu kaufen. Im ABC produzieren wir den Strom für alle elektronischen Geräte wie Funkgeräte, Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader und Heizsocken mit unserer eigenen Solaranlage. Im ABC sind wir über ein Satellitenmodem mit dem Internet verbunden. Sowohl das Basislager wie auch das Advanced Basecamp ist mit einer sehr guten Küche ausgestattet und eine top ausgebildete Kochmannschaft steht uns zur Verfügung.
Durchführbarkeit
Die Durchführung dieser Expedition kann nur gewährleistet werden, wenn die Everest Nord Expedition zustande kommt. Für diese Expedition ist die Beschaffung der notwendigen Tibet Permits besonders anspruchsvoll. Zudem wäre der gesamte logistische Aufwand für eine alleinstehende Durchführung unverhältnismässig hoch und wirtschaftlich kaum tragbar. Aus diesem Grund ist die Expedition an die Durchführung der Everest Nord Expedition gekoppelt.
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). Im Everest Basislager steht für das gesamte Team geräumige Hauszelte (Boxtent) zur Verfügung. Auch im Advanced Basecamp steht dem Team Einzelzelte zur Verfügung.
Die internationalen Flüge nach/ab Kathmandu sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. KP empfiehlt ein umbuchbares Flugticket zu buchen, damit auf allfällige Terminänderungen flexibel reagiert werden kann. Umbuchungskosten fallen zu Lasten der Teilnehmenden. Auf Wunsch vermitteln wir gerne ein passendes Angebot. Bei selbständiger Flugbuchung ist aus logistischen Gründen (Flughafentransfer) die vorgängige Kontaktaufnahme mit dem KP Office obligatorisch.
Das Visum für China wird für in der Schweiz lebende Teilnehmer:innen von KP eingeholt und separat in Rechnung gestellt. Alle nicht in der Schweiz wohnhaften Gäste beantragen ihre Visa für China vorab selbst. Die dazu notwendigen Unterlagen erhalten Sie von uns rechtzeitig.
Das Sondervisum für Tibet wird von K&P für alle Teilnehmer:innen vorab organisiert und ist im Reisepreis inbegriffen. Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie rechtzeitig vor Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein und wir benötigen von allen Teilnehmer/innen spätestens 60 Tage vor Expeditionsbeginn wichtige Unterlagen (medizinisches Zertifikat, Nachweis über eine Unfall- bzw. Bergungskostenversicherung, farbige Reisepasskopie).
Das Visum für Nepal kann bei der Einreise eingeholt werden und ist nicht im Preis inbegriffen.
Mit * markierte Ausrüstungsgegenstände sind obligatorisch. Weitere aufgelistete Gegenstände sind empfohlen.
Ausrüstung Expedition Everest North Col
Reisetasche/Duffel Bag* (1 KP Reisetaschen sind inbegriffen, weitere können zum Vorzugspreis erstattet werden)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke für Expeditionen mit 600er Daunenfüllung*
Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke*
Gore-Tex Jacke*
Softshell Jacke*
Fleecepullover oder Fleecejacke*
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang
Berghose für Hochtouren*
Gore-Tex Hose
Primalofthose oder dünne Daunenhose*
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts*
Unterwäsche*
Thermo- bzw. Funtionsshirt, langarm*
Thermo- bzw. Funktionshose, lang*
Kurze Hose
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm*
Expeditions-Daunenhandschuhe*
Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece*
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)
Trekkingschuhe*
Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er*
Trekkingsocken*
Bergsocken, dick/warm*
Schlafen
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have)
Schlafsack Daune für Basislager* (-30°C)
Isomatte, hoher Isolationswert*
Kopf-, Gesichts- und Augenschutz
Sonnenbrille*
Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)*
Skibrille, grosser UV- Schutz (schützt gegen Wind)*
Halstuch/Buff*
Schildmütze
Stirnband*
Warme Mütze*
Sturmhaube* (Balaclava) oder Gesichtsmaske* (Windstopper oder Neopren)
Sonnencrème, Lippenschutz* (LSF 50)
Technisches Material
Rucksack ca. 40 L*
Regenhülle für den Rucksack
Anseil-/Sitzgurt, leicht*
Pickel, leicht*
Teleskopstöcke*
Steigeisen mit Antistoll* (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)
1 Karabiner* (Schnapper)
3 HMS Karabiner* (Schrauber)
Jümar* (Steigklemme)
Abseilgerät* (Achter empfohlen)
Helm* (empfohlen)
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm*
Bandschlinge 120 cm/Dyneema*
Kompressionssäcke für Daunenartikel*
Trinkflasche mit grosser Öffnung* (Nalgene)
Thermosflasche*
Pinkelflasche/Plastiksäcke*
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe*
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug*
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Diverses
Abflugbrief von KP* (enthält die letzten Infos)
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder*
Kreditkarte* (Mastercard oder Visa)
Reisepass*
Kopie des Reisepasses*
2 Passfotos*
Kleine Reiseapotheke* (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon*
Nécessaire, Kulturbeutel*
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badeanzug/-hose
Fotoausrüstung
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial werden hat der Bergführer:in von KP dabei.
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