Expedition Baruntse & Mera Peak
Über den Mera Peak 6476m zum Baruntse 7152m – smarter akklimatisiert, stärker am Gipfel
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Facts
inkl. 3% Frühbucherrabatt

Maximale Sicherheit dank Begleitung durch einen erfahrenen europäischen Bergführer – höchste Sicherheitsstandards, fundierte Entscheidungen und professionelle Führung während der gesamten Expedition.
Ein echtes 7000er-Abenteuer abseits der Massen: Die Besteigung des Putha Hiunchuli – ein seltener, kaum begangener Gipfel im wilden Westen Nepals.
Unberührte Landschaften und eindrückliches Trekking durch das abgelegene Dolpo: rau, ursprünglich und stark an Tibet erinnernd.
Eine ideale Einsteiger-Expedition mit alpinem Charakter – ohne grosse technische Schwierigkeiten. Perfekt für ambitionierte Neulinge und erfahrene Bergsteiger:innen.
Skioption (auf Anfrage): Eine seltene Gelegenheit für Skibergsteiger:innen – eine echte Alternative zum Muztagh Ata.
Wenig begangen, kaum Spuren auf der weiten Schneeflanke – ein echtes Entdeckergefühl garantiert.
Der renommierte Bergführer Ernst Marti («Engg») gehörte zu den Ersten, die den Putha Hiunchuli mit Skiern bestiegen haben. Sein Urteil: «Idealer Skiberg – pultförmig wie im Safiental, nur ein bisschen höher!»
Der Putha Hiunchuli (7246 m) zählt zu den faszinierendsten und zugleich unbekanntesten 7000ern Nepals. Im abgelegenen Dolpo gelegen, vereint diese Reise eine echte Himalaya-Expedition mit einer kulturellen Entdeckungsreise – und auf Anfrage mit einer aussergewöhnlichen Skioption. Die Dolpo-Region war bis 1989 für Ausländer geschlossen und ist heute Teil des geschützten Shey Phoksundo National Park. Im Regenschatten des Himalayas gelegen, erinnert die trockene, karge Landschaft stark an Tibet. Abgelegene Dörfer, jahrhundertealte Traditionen und eine bis heute gelebte tibetisch geprägte Kultur machen bereits den Zustieg zu einem eindrücklichen Erlebnis. Der Weg zum Berg führt tief ins wilde Dolpo: durch abgelegene Täler, kleine Dörfer und über hohe Pässe bis ins Basislager auf 4915 Metern. Dieser lange Zustieg sorgt gleichzeitig für eine ausgezeichnete Akklimatisation und macht die Expedition besonders effizient.
Der Höhepunkt ist die Besteigung des Putha Hiunchuli über seine breite Nordostflanke. Diese weist eine durchschnittliche Steilheit von rund 30 Grad auf und ist im oberen Bereich sogar noch flacher. Technisch präsentiert sich der Berg vergleichsweise unkompliziert. Abgesehen von Trittsicherheit auf dem Weg ins Basislager sind keine nennenswerten Schwierigkeiten zu erwarten.
Genau das macht diese Expedition so attraktiv: Sie bietet echten alpinen Expeditionscharakter, bleibt technisch jedoch moderat. Damit eignet sie sich sowohl für ambitionierte Einsteiger:innen im Höhenbergsteigen als auch für erfahrene Alpinist:innen, die bewusst das Besondere abseits überlaufener Routen suchen.Für Skibergsteiger:innen eröffnet der Putha Hiunchuli eine seltene Möglichkeit: Auf seiner weitläufigen Schneeflanke wurden bislang nur wenige Spuren gezogen. Wer eine echte Alternative zu klassischen Zielen wie dem Muztagh Ata sucht, findet hier ein nahezu unberührtes Skiabenteuer im Himalaya. Die Skioption ist ausschliesslich auf Anfrage möglich und abhängig von Verhältnissen, Erfahrung und logistischer Planung. Erstmals bestiegen wurde der Gipfel 1954 von Jimmy Roberts gemeinsam mit Ang Nyima Sherpa. Eine Expedition für alle, die mehr suchen als nur einen Gipfel: wilde Landschaften, authentische Kultur und einen selten bestiegenen 7000er in einer der ursprünglichsten Regionen Nepals.
1. Tag: Flug nach Kathmandu
Wir starten die Reise mit dem Flug nach Kathmandu.
2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Nach dem internationalen Flug landet die Gruppe am Tribhuvan International Airport. Nach den Einreiseformalitäten und der Gepäckausgabe erfolgt der Transfer ins Hotel nahe des lebhaften Stadtviertels Thamel.Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit, sich im Hotel auszuruhen oder bei einem ersten Spaziergang einen Eindruck von Kathmandu zu gewinnen. Die engen Gassen, geschäftigen Märkte und zahlreichen Tempel vermitteln bereits einen ersten Vorgeschmack auf Nepal. Am Abend trifft sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen und einem ersten Briefing mit dem lokalen Expeditionsteam. Dabei werden die nächsten Tage besprochen und offene Fragen geklärt. Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Kathmandu – Rest Day & Organisation
Heute steht ein entspannter Tag in Kathmandu auf dem Programm. Nach der Anreise bleibt Zeit, um in Ruhe anzukommen, den Jetlag abzuschütteln und letzte organisatorische Punkte für die Expedition auf den Putha Hiunchuli zu erledigen. Dazu gehören Permit-Checks, Gepäcksortierung und ein letzter Materialcheck. Anschliessend bleibt freie Zeit, um Thamel zu erkunden oder Sehenswürdigkeiten wie den Pashupatinath oder die Boudhanath zu besuchen.Dieser zusätzliche Tag ist zudem sehr hilfreich, falls aufgegebenes Gepäck verspätet ankommt – was bei internationalen Flügen gelegentlich vorkommen kann. So bleibt genügend Zeit, verlorenes Gepäck zu organisieren. Am Abend gemeinsames Abendessen und finales Briefing für die Weiterreise. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Kathmandu – Nepalgunj
Der Morgen in Kathmandu beginnt noch einmal im lebhaften Rhythmus der Stadt. Am Nachmittag erfolgt der Inlandflug nach Nepalgunj im Tiefland des Terai. Der Flug bringt einen deutlichen Szenenwechsel – vom Trubel Kathmandus in die heiss-trockene Ebene nahe der indischen Grenze. Nach der Landung erfolgt der Transfer in die gemütliche Lodge nahe dem Flughafen. Der Abend dient der Erholung und der Vorbereitung auf den frühen Weiterflug in Richtung Himalaya am nächsten Tag. Übernachtung in der Lodge.
5. Tag: Flug Nepalgunj – Juphal – Fahrt nach Dunai (2110 m)
Frühmorgens startet der Tag in Nepalgunj mit einem Flug in einer kleinen Propellermaschine Richtung Himalaya. Der Flug nach Juphal ist eindrücklich: Die flachen, warmen Ebenen verschwinden rasch unter uns, und schon bald dominieren tiefe Schluchten, steile Hänge und erste schneebedeckte Gipfel das Bild.Nach der Landung in Juphal beginnt das Abenteuer auf vier Rädern. Mit dem Jeep führt die Strecke zunächst durch das Dorf hinaus und folgt anschliessend einer schmalen, teils holprigen Piste entlang eines Flusses. Die Fahrt gibt einen intensiven Einblick in die Landschaft Westnepals. Vorbei an terrassierten Feldern, verstreuten Siedlungen und durch enge Täler, in denen die Natur noch sehr ursprünglich ist. Schliesslich erreichen wir Dunai auf etwa 2110 Metern. Der Ort liegt ruhig am Fluss und bietet einen idealen Einstieg in die kommenden Tage im entlegenen Himalaya. Übernachtung in der Lodge.
6. Tag: Dunai – Tarakot (2370 m)
Der Tag beginnt ruhig in Dunai. Die Luft ist klar und kühl, und während wir die letzten Häuser hinter uns lassen, wird es schnell stiller. Der Weg führt zunächst gemächlich durch Felder und kleine Siedlungen, bevor die Landschaft zunehmend wilder wird. Schon bald geht es stetig bergauf. Der Pfad zieht sich in langen Abschnitten den Hang hinauf, von wo aus man weit ins Tal zurückblicken kann. Mit jedem Schritt wird die Umgebung karger, die Vegetation niedriger, und die Berge wirken näher und eindrücklicher. Die letzten Meter führen leicht abfallend ins Dorf Tarakot. Am Ende des Tages haben wir nicht nur an Höhe gewonnen, sondern auch das Gefühl, tiefer in eine abgelegene und ursprüngliche Region eingetaucht zu sein. Übernachtung in der Lodge.
7. Tag: Tarakot – Musi Khola (2875 m)
Schon kurz nach dem Aufbruch tauchen wir wieder in die stille, abgeschiedene Bergwelt von Dolpo ein. Der Weg folgt zunächst dem Flusslauf und führt durch eine trockene, teils schroffe Landschaft.Wir steigen moderat an und passieren felsige Abschnitte, kleine Bachläufe und vereinzelte, einfache Siedlungen. Immer wieder queren wir Hängebrücken, die schöne Ausblicke in die enge Talwelt ermöglichen. Mit jedem Meter wird die Umgebung wilder, die Vegetation spärlicher und die Spuren von Zivilisation seltener. Während wir dem Verlauf des Musi River folgen, verändert sich die Landschaft zunehmend in Richtung einer raueren, alpinen Szenerie. Am Nachmittag erreichen wir Musi Khola auf etwa 2875 Metern. Übernachtung in der Lodge.
8. Tag: Musi Khola – Kakot (3252 m)
Der heutige Abschnitt führt weiter ins Hochgebirge. Von Musi Khola steigt der Weg stetig an und wird zunehmend anspruchsvoller. Die Landschaft verändert sich sichtbar: weniger Vegetation, mehr Fels und weite, offene Hänge. Der Weg folgt dem Tal, bevor er sich in Richtung höher gelegener Weiler und Weideflächen hinaufzieht. Nach mehreren Stunden erreichen wir Kakot auf etwa 3252 Metern. Die einfache Lodge bietet Schutz in dieser abgelegenen Region, in der die Nächte bereits deutlich kühler sind.
9. Tag: Kakot – Ruhetag & Vorbereitung
Heute bleibt die Gruppe in Kakot. Ab hier wird die Route deutlich anspruchsvoller und führt in noch abgelegenere Regionen, weshalb ein Teil der Ausrüstung auf Yaks oder zusätzliche Porter umgeladen wird. Diese logistische Umorganisation benötigt Zeit und eine sorgfältige Planung.Für uns bedeutet dies einen willkommenen Ruhetag, um Energie zu tanken und dem Körper Zeit zu geben, sich an die zunehmende Höhe anzupassen. Wer möchte, kann die Umgebung erkunden, sich ausruhen oder einfach die Ruhe dieses abgelegenen Bergdorfes geniessen. Der Tag ist ein wichtiger Zwischenschritt, bevor wir tiefer in die wilde Hochgebirgslandschaft rund um den Putha Hiunchuli aufbrechen. Übernachtung in der Lodge.
10. Tag: Kakot – German Camp (4300 m)
Heute verlassen wir Kakot und steigen in das abgelegene Hochtal des Kag Khola auf. Da der direkte Zugang zum Basislager durch tiefe und unzugängliche Schluchten versperrt ist, führt die Route zunächst über einen ersten Pass. Nach dem Aufstieg erreichen wir die Hochalm Panzi auf rund 4160 m, bevor wir weiter zum sogenannten German Camp aufsteigen – einem historischen Lagerplatz auf etwa 4300 m, der bereits eindrucksvolle Ausblicke in die umliegende Bergwelt bietet. Hier schlagen wir unser erstes Zeltlager in dieser abgelegenen Region auf und geniessen die erste Nacht fernab jeglicher Infrastruktur. Übernachtung im Zelt.
11. Tag: German Camp – Putha Hiunchuli Basecamp (4915 m)
Nach dem Frühstück übernehmen zusätzliche Träger einen Teil der Lasten, da die Yaks den steileren und technisch anspruchsvolleren Abschnitt nicht mehr bewältigen können. Mit leichtem Tagesrucksack steigen wir über einen zweiten Pass weiter Richtung Basislager. Dieser Abschnitt erfordert Trittsicherheit und an einigen Stellen erhöhte Aufmerksamkeit im felsigen Gelände, der technisch anspruchsvollste Teil des Zustiegs. Schliesslich erreichen wir das Basislager am Putha Hiunchuli auf einem Moränenplateau auf rund 4915 m. Hier richten wir unser Camp ein und bereiten uns auf die kommenden Expeditionstage vor. Übernachtung im Zelt.
12.–27. Tag: Besteigung des Putha Hiunchuli (7246 m)
Jetzt beginnt der Teil der Expedition, für den wir all die Reisetage, Trekkingetappen und Höhenmeter auf uns genommen haben: der Aufstieg auf einen der schönsten 7000er Nepals. Dank des gut gewählten Zustiegs ins Basislager sind wir bereits sehr gut akklimatisiert. Dennoch nehmen wir uns bewusst Zeit. Ein erster Ruhetag im Basecamp sorgt dafür, dass wir erholt und stark in die entscheidende Phase starten. Danach arbeiten wir uns Schritt für Schritt höher. In kurzen Etappen setzen wir den Aufstieg fort, um mit ausreichend Kräften und optimaler Anpassung an die Höhe den Gipfel zu erreichen.Vor dem Ausläufer des spaltenarmen Chandeu-Gletschers, der zu dieser Jahreszeit meist gut eingeschneit ist, richten wir auf ca. 5450 m das Lager I (ABC) ein. Die Lager II und III errichten wir auf etwa 5750 m bzw. 6050 m, wobei wir zum Übernachten jeweils wieder etwas tiefer absteigen – ganz nach dem Motto „steige hoch, schlafe tief“. Lager IV befindet sich auf rund 6350 m. Je nach Verhältnissen und Kondition der Teilnehmenden kann der Abschnitt zwischen Lager I und Lager IV auch mit einem zusätzlichen Zwischenlager aufgeteilt werden. Entscheidend bleibt dabei stets eine saubere Akklimatisation. Mit jedem Tag wächst die Vorfreude auf den Gipfelmoment. Der finale Aufstieg auf 7246 Meter verlangt Ausdauer, mentale Stärke und Teamgeist, belohnt jedoch mit einem überwältigenden Panorama über die gewaltigen Gipfel des Himalayas und die Weiten Westnepals. Der Putha Hiunchuli gilt als einer der attraktivsten 7000er für ambitionierte Höhenbergsteiger:innen: technisch moderat, landschaftlich spektakulär und mit einer einzigartigen Skioption für alle, die das Abenteuer noch weiter denken möchten. Ein echter Expeditionsberg – ohne unnötigen Luxus, aber mit maximalem Himalaya-Erlebnis. Übernachtungen im Zelt.
28.–31. Tag: Rückweg vom Basecamp nach Juphal Airport
Nach dem Gipfelerfolg heisst es Abschied nehmen vom Basecamp auf 4915 m. Auf dem bekannten Weg treten wir den Rückmarsch Richtung Zivilisation an. Ein Weg, der nach den intensiven Expeditionstagen fast vertraut wirkt. Über die beiden Pässe steigen wir zunächst zurück zum German Camp und weiter nach Kakot ab. Anschliessend folgen wir dem Trek über Musi Khola und Tarakot zurück nach Juphal. Der Abstieg führt nochmals durch die wilde Landschaft des Dolpo: über steinige Pfade, Hängebrücken und durch abgelegene Dörfer. Trotz der Müdigkeit geniessen wir die entspanntere Atmosphäre. Der anspruchsvollste Teil der Expedition liegt hinter uns. Der Gipfel ist erreicht, und der Rückweg fühlt sich deutlich leichter an. Oft wird einem erst hier bewusst, was für ein aussergewöhnliches Abenteuer hinter einem liegt. Übernachtungen in Lodges.
32. Tag: Flug Juphal – Nepalgunj – Kathmandu
Frühmorgens fliegen wir vom Juphal Airport mit einer kleinen Propellermaschine zurück nach Nepalgunj. Noch einmal geniessen wir eindrucksvolle Ausblicke auf tiefe Täler, abgelegene Dörfer und die Himalaya-Gipfel.Nach einem kurzen Zwischenstopp geht es per Inlandflug weiter nach Kathmandu. Mit der Rückkehr in die Hauptstadt endet das Abenteuer in der Wildnis abrupt – Verkehr, Menschenmengen und das lebendige Chaos Nepals kehren zurück. Im Hotel bleibt Zeit für eine heisse Dusche, ein gutes Essen und das erste richtige Bett seit vielen Tagen. Am Abend feiern wir gemeinsam die erfolgreiche Expedition.
Übernachtung im Hotel.
33. Tag: Kathmandu – Reservetag / Sightseeing
Nach den intensiven Wochen im Himalaya geniessen wir einen entspannten Tag in Kathmandu. Ohne Zeitdruck bleibt Raum, die Expedition Revue passieren zu lassen und nochmals in das lebendige Treiben der Stadt einzutauchen.Wer möchte, kann Thamel erkunden, Souvenirs kaufen oder Sehenswürdigkeiten wie die Boudhanath oder den Pashupatinath besuchen. Gleichzeitig dient dieser Tag als wichtiger Reservetag für die Expedition, beispielsweise bei schlechtem Wetter oder verzögertem Aufstieg. Am Abend gemeinsames Abschlussessen. Übernachtung im Hotel.
34. Tag: Abflug von Kathmandu
Heute heisst es Abschied nehmen von Kathmandu und von einem aussergewöhnlichen Abenteuer im Himalaya. Je nach Flugzeit bleibt Zeit für ein entspanntes Frühstück oder letzte Besorgungen. Anschliessend Transfer zum Tribhuvan International Airport und Rückflug Richtung Europa. Im Gepäck: unvergessliche Erinnerungen an das Dolpo, intensive Expeditionstage und hoffentlich den Gipfelerfolg am Putha Hiunchuli.
35. Tag: Ankunft in Europa
Je nach Flugverbindung erfolgt heute die Ankunft in Europa. Während des Flugs bleibt Zeit, die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen – von den abgelegenen Tälern des Dolpo bis zum Gipfel des Putha Hiunchuli.
Mit der Landung endet diese aussergewöhnliche Expedition – voller intensiver Erlebnisse, grosser Herausforderungen und bleibender Erinnerungen.
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte sorgfältig durchlesen und eine Selbstbewertung durchführen. Aufgrund der für die Expedition erforderlichen Punktezahl ist aus der Selbstbewertung unmissverständlich ablesbar, ob die technischen und konditionellen Anforderungen erfüllt werden. Mit der Anmeldung wird uns die spezifische Expeditionstauglichkeit bestätigt.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der:Die Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft und Toleranz.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von KP mountaineering guides abgelehnt.
Die Teilnehmer:innen müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Hochträger unterstützen die Teilnehmer:innen während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.
Organisation der gesamten Expedition
1 KP Reisetaschen 110l, wasserabweisend mit Rollen, wird am Besprechungstreffen abgegeben
Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Rabattgutschein zum Materialeinkauf
Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten (gemäss Programm)
Trekking- und Nationalparkgebühren
Gipfelgebühren
Vollpension ab/bis Kathmandu
Halbpension in Kathmandu
Tee und Kaffee ab/bis Kathmandu bei gemeinsamen Mahlzeiten
4 Hotelnächte (5*Hotel) im Einzelzimmer in Kathmandu
10 Lodge Nächte in einfachen Doppelzimmern (siehe Reiseprogramm)
1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager
1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen in den Hochlagern
Sehr gutes, beheiztes und beleuchtetes Gruppenzelt im Basislager
Toiletten- und Duschzelte im Basislager
Gepäcktransport mit Yaks und Trägern bis ins Basecamp (40kg pro Person)
Schlafmatten im Basislager
Leichte, dünne Unterziehmatten für die Hochlager
Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
Hochgebirgskocher, Gas und Kochgeschirr
Strom aus eigener Solaranlage im Basecamp (Elektrizität 230V)
Funkgeräte für Kommunikation am Berg
Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
Internet im Basecamp (Starlink)
Wetterbericht aus der Schweiz während den Besteigungstagen
Medizinischer Sauerstoff für den Notfall
Grosse Apotheke währen des Trekkings und im Basislager
Notfallapotheke in den Hochlagern und am Gipfeltag
Rücktransportgebühr für den Müll
Köche und Küchenhilfen im Basislager
1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmer:in
Obligatorischer Begleitoffizier
Expeditionserfahrene:r staatlich geprüfte:r KP Bergführer:in
Flüge nach/ab Kathmandu
Versicherungen
Visagebühren für Nepal (90 Tage ca. 125 USD, Stand 2025)
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Gipfelbonus für Climbing Sherpa 400.- USD (Sherpa Range 1:2)
Trinkgelder für Sherpa-Staff Köche, Kitchenboy,etc. (ca. 300.- USD)
Trinkgelder für Träger ca. (150.- USD)
Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Hotel- und Lodge Übernachtungen
Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Umbuchungskosten bei Flugänderungen (siehe “Anreise & Treffpunkt)
Persönlicher Climbing Sherpa
Bei diesem Angebot besteht die Möglichkeit, einen persönlichen Climbing Sherpa zu engagieren. Dieser individuelle Support erleichtert das Expeditionsleben um ein Vielfaches. Ein persönlicher Climbing Sherpa trägt die Ausrüstung des Teilnehmers in die Hochlager und begleitet den/die Teilnehmer:in zum Gipfel. Dadurch werden die Gipfelchancen Sicherheit enorm erhöht.
Sicherheit und Expeditionsteam
Während der gesamten Besteigung werden wir von erfahrenen lokalen Climbing Sherpas und Hochträgern unterstützt, die den Transport der Ausrüstung sowie den Aufbau der Hochlager übernehmen. Gleichzeitig leisten alle Teilnehmer:innen einen aktiven Beitrag zum Gelingen der Expedition. Unser Expeditionsbergführer begleitet uns mit umfassender Erfahrung und sorgt für eine sichere, strukturierte Durchführung des Aufstiegs. Zusätzlich arbeiten wir mit einem aussergewöhnlich starken 1:2-Verhältnis von Climbing Sherpas. Damit heben wir uns bewusst von vielen anderen Anbietern ab und gewährleisten einen besonders hohen Standard an Service, individueller Betreuung und Sicherheit. Die Besteigung des Putha Hiunchuli bildet den Höhepunkt der Expedition – getragen von Teamarbeit, Ausdauer und echter alpiner Herausforderung in der Hochgebirgswelt des Himalayas.
Expeditions-Besprechungstreffen
Das vorgelagerte Besprechungstreffen bietet die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen gezielt auf individuelle Wünsche sowie Materialfragen einzugehen. Offene Punkte werden geklärt und alle relevanten Informationen vermittelt. Zentrale Bausteine für eine erfolgreiche Expedition. Das Treffen ist integraler Bestandteil der Reise. Das Datum wird so früh wie möglich, spätestens jedoch mit dem positiven Durchführungsentscheid, kommuniziert. Es findet an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. Nur die Filiale in Bern verfügt über eine umfassende Expeditionsabteilung. Teilnehmende profitieren zudem von speziellen Einkaufsbedingungen.
Lokale Agentur
Unsere lokale Mannschaft besteht aus erfahrenen nepalesischen Sherpas. KP hat sich über Jahre hinweg mit grossem Engagement ein aussergewöhnlich starkes Team aufgebaut.Einige unserer Sherpas standen bereits über 15 Mal auf 7000er-Gipfeln, einige von ihnen auch wiederholt auf 8000ern.
Trinkgelder
Unsere lokalen Mitarbeiter – Climbing Sherpas, Kochteam und Träger – leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Expedition. Wie auch in Europa ist die Höhe der Trinkgelder leistungsabhängig und kann nicht abschliessend festgelegt werden.
Folgende Mindestbeträge gelten als Orientierung:
Gipfelbonus Climbing Sherpa: 400 USD (Sherpa Range 1:2)
Trinkgelder Küchen-Staff: 300 USD
Trinkgelder Träger-Staff: 150 USD
Klima
Im Himalaya treffen zwei unterschiedliche Klimazonen aufeinander:
Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit Niederschlagsmaximum im Sommer, während die Nordabdachung in Richtung tibetisches Hochland ein arides Kontinentalklima mit warmen Sommern und sehr kalten Wintern aufweist.Für Expeditionen stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung: Frühling (Vormonsun) und Herbst (Nachmonsun). Beide Perioden haben spezifische Vor- und Nachteile.Der Frühling bietet in der Regel angenehmere, wärmere Temperaturen, jedoch auch eine höhere Luftfeuchtigkeit und eine erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die Herbstmonate gelten hingegen als beste Zeit für 7000er-Besteigungen – mit stabileren Verhältnissen und trockenerem Wetter.
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). Im Basecamp steht für das gesamte Team geräumige Hauszelte (Boxtent) zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich zwei Teilnehmenden ein Zelt.
Die Flüge nach/ab Kathmandu sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. Bei selbständiger Flugbuchung ist aus logistischen Gründen (Flughafentransfer) die vorgängige Kontaktaufnahme mit dem KP Office obligatorisch.
Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen erhalten ihr Visum bei der Einreise am Flughafen „on arrival“. Die Kosten dafür sind vor Ort in bar zu begleichen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
Mit * markierte Ausrüstungsgegenstände sind obligatorisch. Weitere aufgelistete Gegenstände sind empfohlen.
Ausrüstungsliste Expedition Putha Hiunchuli
Reisetasche/Duffel Bag (1 KP Reisetasche ist inbegriffen, weitere können zum Vorzugspreis erstattet werden)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke für Expeditionen mit 7000er Daunenfüllung*
Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke*
Gore-Tex Jacke*
Softshell Jacke*
Fleecepullover oder Fleecejacke*
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang*
Berghose für Hochtouren*
Gore-Tex Hose
Primalofthose oder dünne Daunenhose*
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts*
Unterwäsche*
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm*
Thermo- bzw. Funktionshose, lang*
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm*
Expeditions-Daunenhandschuhe*
Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece*
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)*
Trekkingschuhe*
Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er*
Trekkingsocken
Bergsocken, dick und warm*
Schlafen
Schlafsack Daune (-30°C)*
Isomatte, hoher Isolationswert*
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille*
Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)*
Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)*
Buff*
Schildkappe
Stirnband*
Warme Mütze*
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)*
Sonnencrème, Lippenschutz (LSF 50)*
Technisches Material
Rucksack ca. 60 L*
Regenhülle für den Rucksack
Klettergurt, leicht*
Pickel, leicht*
Teleskopstöcke*
Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)*
2 Karabiner (Schnapper)*
3 HMS-Karabiner (Schrauber)*
Jümar (Steigklemme)*
Abseilgerät (Achter)*
Helm*
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)*
5 Meter Reepschnur Ø 5 mm *
Kompressionssäcke für Daunenartikel
Essutensilien leicht für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)*
Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)*
Thermosflasche*
Pinkelflasche/Plastiksäcke*
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck), plus eine kleine Reservestirnlampe*
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug*
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Thermopads für Hände und Füsse
Diverses
Abflugbrief von KP mountaineering guides (enthält die letzten Infos)*
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder*
Kreditkarte (Mastercard oder Visa)*
Reisepass *
Kopie des Reisepasses*
2 Passfotos*
Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon*
Nécessaire, Kulturbeutel*
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Fotoausrüstung
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e KP Bergführer:in dabei.
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